St. Gallen 2021

1. Demenz Meet St. Gallen14.–15. August 2021

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Leichte Stunden zu einem schweren Thema

Das Demenz Meet St. Gallen ist eine Veranstaltung, die für einen neuen Umgang mit dem Thema Demenz steht. Leichte Stunden zu einem schweren Thema, Begegnungen auf Augenhöhe, Trost und Vernetzung, Inspiration und Stärkung. All das ist möglich, wenn Betroffene, Angehörige, Fachleute und am Thema interessierte Personen zusammentreffen. Im August 2021 erwartet dich in St. Gallen ein inspirierendes und bewegendes Programm rund um das Thema Demenz.

Um diesen Tag in voller Fülle zu ermöglichen, berücksichtigen wir natürlich alle Planungssicherheiten, welche die aktuelle Pandemie von uns fordert. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Tag mit ehrlichen, bunten und lebendigen Begegnungen.

Der Ticketverkauf ist eröffnet!
#demenzmeetstgallen

Programm

9.00 - 16.30 Uhr

Moderiert durch Philipp Langenegger
Mit wortgewandter Kunst und Humor wird Dich der Appenzeller Philipp Langenegger geschickt und erfrischend durch den Tag begleiten.

Philipp Langenegger
Philipp Langenegger
Philipp Langenegger
Moderator & Schauspieler
8.30 Uhr

Türöffnung
Begrüssungskafi mit Gipfeli

9.00 Uhr

Ankommen im Plenum
Einstimmung in den Tag

Lisa Bögli
Lisa Bögli
Lisa Bögli
Bewegungsschauspielerin und Clown
9.15 Uhr

Begrüssung
Willkommen zum Demenz Meet St. Gallen

9.30 Uhr

I have a dream
Was bedeutet es mit Demenz zu leben? Was wünschen wir uns?

Barbara Saladin
Barbara Saladin
Barbara Saladin
Autorin & Angehörige
Franz Inauen
Franz Inauen
Franz Inauen
Betroffener
10.00 Uhr

Gute Demenzgeschichte
«Ein Ich-brauche-Deine-Hilfe-Buzzer für St. Gallen»
Vier Studierende der OST Fachhochschule St. Gallen, berichten von einer Idee

Leonie Holderegger
Leonie Holderegger
Leonie Holderegger
Studierende FH OST in sozialer Arbeit
Pascal Ramsauer
Pascal Ramsauer
Pascal Ramsauer
Studiert Soziale Arbeit, FH St. Gallen & arbeitet im Kinderspital St. Gallen
Lisa Schwarz
Lisa Schwarz
Lisa Schwarz
Architekturstudentin
Jennifer Brunke
Jennifer Brunke
Jennifer Brunke
Studentin
10.10 Uhr

Einführung in Hands on Dementia
WA5 FÜH13N UN6 ERL3B2N M6N5CHEN, DI4 A8 81NER D2MEN4 ERKR3NK7 S1ND, 9N JE7EM 7AG?

Maya Hauri
Maya Hauri
Maya Hauri
Diakonie, Ev.-ref. Kirche St. Gallen
10.20 Uhr

Pause
Starker Kaffee, frische Luft und schillernde Seifenblasen

Lisa Bögli
Lisa Bögli
Lisa Bögli
Bewegungsschauspielerin und Clown
10.50 Uhr

Diskussionsrunde
Wie «demenzfreundlich» ist unsere Gesellschaft?

Hansueli Bützberger
Hansueli Bützberger
Hansueli Bützberger
Angehöriger
Jacqueline Wenger
Jacqueline Wenger
Jacqueline Wenger
Fachspezialistin Alter und Behinderung, Stadt St.Gallen
Regula Kündig
Regula Kündig
Regula Kündig
Geschäftsführerin Alzheimer St. Gallen / beider Appenzell
Ansgar Felbecker
Ansgar Felbecker
Ansgar Felbecker
Neurologe
Claudia Müller
Claudia Müller
Claudia Müller
Pro Senectute St. Gallen, Coaching für Betreuende Angehörige
11.30 Uhr

I have a Dream
Menschen mit Demenz erzählen von ihrem Alltag, ihren Wünschen und Träumen
Gesprächsgruppen von mosa!k und aus der Tagesstruktur
moderiert von Cristina De Biasio und Petra Conte

Viktor Zwicker
Viktor Zwicker
Viktor Zwicker
Betroffener
Henri Herrmann
Henri Herrmann
Henri Herrmann
Betroffener
Petra Janetschek
Petra Janetschek
Petra Janetschek
Betroffene
Weitere
Weitere
Weitere
Gesprächsgruppen von mosa!k
Cristina De Biasio
Cristina De Biasio
Cristina De Biasio
Angehörige, Fachperson & OK Demenz Meet SG
11.50 Uhr

Zusammenfassung des Vormittags

Claudio De Biasio
Claudio De Biasio
Claudio De Biasio
Angehöriger, Zeichner am DemenzMeet
12.00 Uhr

Mittagessen
mit Fleisch und ohne
und mit Aussteller auf der Piazza

Lisa Bögli
Lisa Bögli
Lisa Bögli
Bewegungsschauspielerin und Clown
13.30 Uhr

Gute Demenz Geschichte
Kurzeinführung in den Film «Alles ist jetzt» von Hannah Schäfer

Hannah Schäfer
Hannah Schäfer
Hannah Schäfer
Filmproduzentin
Veronika Penz
Veronika Penz
Veronika Penz
Drehbuchautorin
13.50 Uhr

Breakout Session 1 - Meine Mama / mein Papa hat Demenz
Kinder von jung an Demenz erkrankten Menschen erzählen
moderiert von Gabriella Manfredotti im Saal 1

Lena Schläpfer
Lena Schläpfer
Lena Schläpfer
Angehörige
Géraldine Sprenger
Géraldine Sprenger
Géraldine Sprenger
Angehörige
Jacqueline Sprenger
Jacqueline Sprenger
Jacqueline Sprenger
Angehörige
Gabriella Manfredotti
Gabriella Manfredotti
Gabriella Manfredotti
Moderatorin
Sarah Ferjani
Sarah Ferjani
Sarah Ferjani
Angehörige
13.50 Uhr

Breakout Session 1 - «Essen – auch mit Demenz ein Genuss»
Fingerfood und Weiteres im Saal 2

Michelle Zwicker
Michelle Zwicker
Michelle Zwicker
Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen
Barbara Zwicker
Barbara Zwicker
Barbara Zwicker
Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen
14.30 Uhr

Breakout Session 2 - Alleinlebend und Demenz
«mein Freunde wahren meine Autonomie» im Saal 1

Astrid Koch
Astrid Koch
Astrid Koch
Wegbegleiterin & Pflegefachperson
Martin Müller
Martin Müller
Martin Müller
Professor an der OST – Ostschweizer Fachhochschule
14.30 Uhr

Breakout Session 2 -«Help yourself oder die Not macht erfinderisch»
Lösungen und Ideen von Angehörigen rund um den Alltag mit Demenz im Saal 2

Dominik Schläpfer
Dominik Schläpfer
Dominik Schläpfer
Lebenskünstler, Outdoorveranstalter, Computernerd, Angehöriger & OK Demenz Meet SG
15.10 Uhr

Pause
Starker Kaffee, frische Luft und schillernde Seifenblasen

Lisa Bögli
Lisa Bögli
Lisa Bögli
Bewegungsschauspielerin und Clown
15.40 Uhr

Gute Demenz Geschichte
«Wohnen mit Demenz – Alternative Ansätze, wenn es zu Hause nicht mehr geht»
moderiert von Josef Huber

Annette Arand
Annette Arand
Annette Arand
Verein wohlBEDACHT
Sonja Brandtner
Sonja Brandtner
Sonja Brandtner
Verein wohlBEDACHT
Luzia Hafner
Luzia Hafner
Luzia Hafner
Gründerin Hof Obergrüt & Mit-Initiantin Hof Rickenbach
Josef Huber
Josef Huber
Josef Huber
Dozent
16.20 Uhr

Zusammenfassung des Tages

Claudio De Biasio
Claudio De Biasio
Claudio De Biasio
Angehöriger, Zeichner am DemenzMeet
16.30 Uhr

Abschluss und Danke
Ausblick in die Zukunft

Cristina De Biasio
Cristina De Biasio
Cristina De Biasio
Angehörige, Fachperson & OK Demenz Meet SG
Emanuel Marinello
Emanuel Marinello
Emanuel Marinello
OK Demenz Meet St. Gallen und Angehöriger
Barbara Thurnheer-De Biasio
Barbara Thurnheer-De Biasio
Barbara Thurnheer-De Biasio
Angehörige und OK Demenz Meet St. Gallen
Dominik Schläpfer
Dominik Schläpfer
Dominik Schläpfer
Lebenskünstler, Outdoorveranstalter, Computernerd, Angehöriger & OK Demenz Meet SG
16.45 Uhr

Drinks und so
Sommerapéro für alle, die noch bleiben, weiter diskutieren, streiten oder sich versöhnen und beschwipsen möchten.

Lisa Bögli
Lisa Bögli
Lisa Bögli
Bewegungsschauspielerin und Clown

Film Matinee, Sonntag, 15. August 2021
9:00 Uhr Lokremise mit anschliessender Diskussion und Brunch

Schweizer Premiere!
Alles ist jetzt – Ein Kurzfilm über Demenz und Pflege, AUT 2020

Die schweizweite Premiere des Kurzfilms «Alles ist jetzt» von Hannah Schäfer und Veronika Penz, wird am Sonntag, dem 15. August in Kooperation mit dem Netzwerk Demenz der Stadt St. Gallen gezeigt.
Danach gibt es für all jene mit einem leeren Bauch einen herzhaften Sonntagsbrunch im Restaurant Brasserie LOK.

9.00 Uhr

Türöffnung
Begrüssungskafi mit Gipfeli

9.30 Uhr

Begrüssung

09.45 Uhr

Film
Film ab: «Alles ist jetzt»

10.30 Uhr

Diskussionsrunde
Austausch zum Themenkreise und Herausforderungen im familiären Alltag mit Demenz

11.15 Uhr

Ausblick
Abschluss, Verdankung und Sonntagsbrunch im Anschluss

Online-Filmfestival im Vorfeld 

Eigentlich wollten wir in der Woche vor dem Demenz Meet ein kleines Filmprogramm in einem sehr nahe am Austragungsort des Demenz Meet gelegenen Kino zeigen. Leider ist dies wegen Desinteresse nicht zustande gekommen. Also machen wir das Filmfestival im Vorfeld online.

Filme sind ein ideales Medium, um schwierige Zusammenhänge und die unglaublichen Herausforderungen, welchen sich von Demenz Betroffene und ihre Angehörigen stellen müssen, zu zeigen.  Filme transportieren Emotionen viel direkter und unmittelbarer als jedes Fachbuch und jeder Vortrag zum Thema.

Bei meiner Frau, Petra, begann es vor 6 bis 7 Jahren, sie war damals 47 Jahre alt. Fast jeden Tag, wenn sie unsere Wohnung verliess, um zu ihrer Arbeitsstelle am BZGS (Berufsbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Kantons St. Gallen) zu gehen, kam sie nach vier fünf Minuten zurück. Sie hatte etwas vergessen. Meistens war es der Schlüssel für die Schule, manchmal auch Unterlagen, die sie für ihren Unterricht benötigte. Das Problem mit dem Schlüssel konnten wir einfach lösen, meine Tochter bastelte ihr ein Schlüsselbrett. Doch das Vergessen der anderen Gegenstände, Termine und Begebenheiten wurde immer schlimmer. Vor drei Jahren erhielten wir die Diagnose, Demenz, Typ Alzheimer, mit 51 Jahren.

Ich habe hier ein paar Dokumentarfilme, die ich als gelungen, informativ und sehr hilfreich erachte, zusammengestellt. Das ideale Programm für einen verregneten Samstag oder Sonntag im Sommer im Vorfeld des Demenz Meet.

Petra und ich sind seit Jahren grosse Fans, der ZDF Dokumentarfilmreihe 37 Grad. Siebenunddreissig Grad, die Körpertemperatur, des Menschen, befasst sich immer mit sehr menschlichen, sehr persönlichen Themen. Darum gibt es bei 37 Grad selbstverständlich schon mehrere Filme zum Thema Demenz.

Ich möchte die Filme kurz vorstellen und erzählen, warum sie mir etwas bedeuten und Sie sie unbedingt anschauen sollten.

Ich wünsche viele neue Erkenntnisse!

Liebe Grüsse
Dominik Schläpfer und das OK des Demenz Meet St. Gallen

Rudi Assauer – Ich will mich nicht vergessen!
Ein Promi im Kampf gegen Alzheimer, D 2012

Dieser Film war für mich das erste Mal, dass ich mich bewusst mit Demenz und der Krankheit Alzheimer auseinandergesetzt habe.

Ich bin kein Fan von Rudi Assauer, aber ich fand und finde ihn immer noch einen «coolen Typen». Ziemlich schockiert erfuhr ich spät an einem Dienstagabend im Jahr 2012, dass Rudi Assauer an Alzheimer erkrankt ist. Damals hätte ich nie geglaubt, dass ich in nur fünf Jahren selber sehr unmittelbar mit dieser Krankheit konfrontiert werde.

Im Film erzählt Rudi Assauer sehr offen, wie es ihm geht und wie er als Prominenter mit dieser Krankheit umgeht und wie schwierig es ist mit dieser Diagnose an die Öffentlichkeit zu gehen.

Film in der ZDF Mediathek

Das grosse Vergessen
Demenz bei Jungen Menschen, D 2017

Ich kann mich noch gut an den Abend im Frühjahr 2017 erinnern an dem ich zusammen mit Petra, diesen 37 Grad Film angeschaut habe. Mir war nicht bekannt, dass auch junge Menschen an Alzheimer erkranken können oder dass es nicht nur die Alzheimerkrankheit, sondern viele Ursachen für Demenz gibt. Wie zum Beispiel, die im Film neben Alzheimer gezeigte Frontotemporale Demenz.

Eindrücklich sind die Aussagen, des an Alzheimer erkrankten Florian und seiner Frau Waltraud. Ich und vielleicht auch Petra hatten beim Anschauen niemals geahnt, dass wir uns nur ein halbes Jahr später in der genau selben Situation wie Waltraud und Florian befinden. Bewundert hatte ich Waltraud schon damals.

Film in der ZDF Mediathek

Nur das Heute zählt
Familienleben mit Demenz, D 2019

2019 nachdem ich nun schon zwei Jahre meine an Demenz erkrankte Frau betreue und immer mehr zu einer Art «Fachperson» zum Thema Demenz geworden bin, kann ich bei mit diesen drei Familien so gut mitfühlen und erkenne mich in so vielen Situationen wieder.

Der Film zeigt die permanente Belastung der betreuenden und pflegenden Angehörigen. Sehr ergreifend sind die kurzen Sequenzen von Peters Frau Jenni, im Endstadium der Krankheit.  Schrecklich. (Entschuldigung!)

Film in der ZDF Mediathek

Still Alice
Mein Leben ohne gestern, USA 2014

Irgendwann im Herbst 2017, äusserte ein Neuropsychologe der Rheinburg Klinik nach einer Abklärung den Verdacht, dass meine Frau, Petra, an Demenz leidet. Als ich diesen Verdacht in seinem Befund gelesen habe, war es für mich klar. Petra hat Demenz. Viel zu offensichtlich waren die Symptome. Die Welt brach zusammen.
Ich habe dann gleich mit meiner Tochter Lena, sie war damals 14 Jahre alt, gesprochen und ihr den Verdacht mitgeteilt. Auch sie zweifelte nicht, dass der Neuropsychologe mit seiner Diagnose richtig lag.
Um irgendwie eine Ahnung zu bekommen, was uns als Familie erwartet habe ich dann die DVD des Films «Still Alice» gekauft. Lena und ich haben uns den Film angeschaut und waren sehr ergriffen.
Im Nachhinein muss ich sagen, der Film ist noch besser, als ich ihn damals empfunden habe. Er ist eigentlich zu grossen Teilen auch die Geschichte Petras. Alice war auch Lehrerin wie Petra, Alice an der Uni, Petra am BZGS. Genau wie bei Petra, kämpft sie mit Aussetzern bei den Vorlesungen und Alice kämpft auch für einen selbstbestimmten Tod. Und die schwierige Beziehung von Mutter und Tochter wird ergreifend thematisiert.

Julianne Moore hat den Oscar für diese Rolle, in diesem für Hollywood ungewöhnlich tiefgründigen Film zu Recht erhalten.

Auf Google Play kann der Film für € 2.99 ausgeliehen werden.
Film auf Google Play

Film Matinee, Sonntag, 15. August 2021
9:00 Uhr Lokremise mit anschliessender Diskussion und Brunch
Schweizer Premiere!

Alles ist jetzt
Ein Kurzfilm über Demenz und Pflege, AUT 2020

Im Herbst 2020 hat Eva Helms, die Demenzberaterin, diesen Film auf Facebook erwähnt. Ich habe dann gleich «gegoogelt» und nach ein wenig Suchen den Trailer gefunden und ihn mir angeschaut.

Ich gebe es zu, dieser Trailer hat mich zu Tränen gerührt. In nur eineinhalb Minuten erzählt er so viel, wie andere Filme in 90 Minuten.
Für mich war klar, diesen Film will ich unbedingt am Demenz Meet zeigen. Ich habe den Macherinnen, österreichischen Filmstudentinnen, geschrieben und habe umgehend die begeisterte Zusage bekommen. Jetzt kommen die Regisseurin, Veronika Penz und die Produzentin, Hannah Schäfer zu uns nach St. Gallen ans Demenz Meet und zeigen ihren 45-minütigen Film als Schweizer Premiere am Sonntag, 15. August 2021 um 9 Uhr in der Lokremise!

Unterdessen habe ich den Film in voller Länge gesehen und darf sagen, der Trailer verspricht ganz und gar nicht zu viel! Sehenswert!

Trailer auf Vimeo

Tickets für das Demenz Meet und/oder die Film Matinee gibt es unter folgendem Link.

Piazza

informativ, inspirierend, interessant!

Geriatrische Tagesklinik

Die Geriatrische Tagesklinik bietet ein umfassendes Angebot zur Rehabilitation älterer Menschen, welche noch Zuhause leben. Ziel ist es, die Selbständigkeit zu erhalten und womöglich zu verbessern.

zur Webseite

GHG Rosenberg

Die GHG Rosenberg ist ein modernes, integratives Zentrum in St.Gallen, das Gerontopsychiatrie und Pflege- und Betagtenheim unter einem Dach vereint. Dieses Konzept ist in der Schweiz einzigartig. Am Stand gibt es neben Informationen auch die Möglichkeit für einen Fussballmatch! Hopp Schwiiz!

zur Webseite

Memory Clinics in der Stadt St. Gallen

In den Memory Clinics findet die medizinische Abklärung und Beratung im Zusammenhang mit neurokognitiven Beeinträchtigungen statt. Am Stand hat es Fachleute für Fragen und Auskünfte rund um das Thema «Diagnose Demenz».

zur Webseite: Geriatrie-SG
zur Webseite: Kantonsspital St.Gallen

mosa!k

Jung – frisch – unkompliziert….und immer wieder mit neuen Ideen. Das sind ein paar Merkmale des Vereins mosa!k, der sich für jung- und frühbetroffene Menschen mit Demenz und ihre Familien engagiert. Am Stand gibt’s vieles zu entdecken….kommt einfach vorbei!

zur Webseite

OST - Fachhochschule Ostschweiz, Kompetenzzentrum Demenz

An der OST wird geforscht und gelehrt zum Thema «Leben mit Demenz». Am Stand gibt es zudem viel Fachkompetenz und Erfahrung zum Thema technische Hilfsmittel für den Alltag mit Demenz. Unbedingt vorbei gehen!

zur Webseite

Pro Senectute Stadt St. Gallen

Die Pro Senectute ist DIE Fachstelle für Fragen rund um das Thema Alter in der Stadt St. Gallen. Hier angesiedelt ist unter anderem auch die Infostelle Demenz sowie das wertvolle Coaching für betreuende Angehörige. Der Stand ist auf jeden Fall ein Besuch wert!

zur Webseite

Schweizer Tierschutz STS – Projekt Grizzly

Tiere im oder für ein Alters- und Pflegeheim – dieses Thema begleitet und unterstützt das engagierte Team vom Projekt Grizzly….so, dass es für alle ein Gewinn ist. Ein cooles, inspirierendes Projekt. Komm vorbei und erfahre mehr.

zur Webseite

Schönenwegen Treff - Neuartige unkonventionelle «Betreute Tagesstruktur» in St. Gallen

Betreuende entlasten – Betreute beschäftigen

Menschen, die Betagte und Personen mit einer Beeinträchtigung betreuen, werden dank dem «Schönenwegen Treff» ganz- oder halbtags entlastet. Die Betreuten finden in der Tagesstruktur mit Restaurant soziale Kontakte und können hier an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.
Die Tagesstruktur eignet sich für ältere Personen oder Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung und auf Unterstützung/Begleitung angewiesen sind. Gern stellen wir Ihnen das Angebot persönlich vor.

zur Webseite

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Mitwirkende & Speakers

Lisa Bögli

Lisa Bögli

Bewegungsschauspielerin und Clown

Lisa Bögli

Bewegungsschauspielerin und Clown

Lisa Bögli arbeitet selbständig als Clown in Alters- und Pflegeheimen mit dem Fokus auf Demenz und Sterbebegleitung.

Sie sagt: «Meine Arbeit ist von feiner Natur. Das Reduzieren und meine Präsenz schaffen das Grosse. Ich bin stets zu Besuch und versuche, auf Augenhöhe zu begegnen und mit Achtsamkeit.» Des weiteren trägt Bögli die künstlerische Leitung des Artistenkollektivs «Herz-Feuer».

Lisa lebt mit ihrer Familie und einem grossen Gemüsegarten im Zürcher Oberland.

www.lisaboegli.ch

Jacqueline Oertle

Jacqueline Oertle

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Jacqueline Oertle

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Jacqueline Oertle ist 59-jährig und lebt in St. Gallen. Sie ist seit 36 Jahren mit Christoph verheiratet. Die beiden haben drei erwachsene Kinder.

Seit über 20 Jahren betreut Jacqueline ältere Menschen zu Hause, sie hilft ihnen im Haushalt und begleitet sie in ihrem Alltag.

Bei Jacquelines Mann Christoph wurden 2014 die ersten Abklärungen gemacht, jedoch erst im Juni 2018 wurde die definitive Diagnose Demenz vom Typ Alzheimer gestellt.

 

Barbara Zwicker

Barbara Zwicker

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Barbara Zwicker

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Barbara Zwicker ist 59 Jahre alt und lebt in Andwil. Sie ist seit 30 Jahren mit Viktor verheiratet, die beiden haben zwei Kinder und drei Enkelkinder. Viktor ist seit 2014 an vaskulärer Demenz erkrankt.

Barbara Saladin

Barbara Saladin

Autorin & Angehörige

Barbara Saladin

Autorin & Angehörige

Barbara Saladin ist seit 1964 mit ihrem Mann Franz verheiratet. Sie haben zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. 2017 hat sich ihr Leben um 180 Grad gedreht. Ihr Mann musste auf eine Demenzabteilung in einem Seniorenheim in Waldstatt AR eintreten.

Als Autorin begleitet sie die Sprache schon lange. Zuerst journalistisch im Aufzeichnen von Lebensgeschichten. Dann literarisch in ihren Kurzgeschichten, Lesungen und Seminaren: Worte bewegen – Sprache finden.
Die Demenz ihres Mannes hat sie vieles gelehrt. Sie sagt: «Wenn ich bei ihm bin, lasse ich mich ganz auf das ein, was da kommt. Ich habe aufgehört, irgendeine Vorstellung zu haben. So ist das Zusammensein jedes Mal eine Überraschung… manchmal entdecke ich alte Muster… und manchmal ist gar nichts mehr da. Dann kann sich seine freundliche Art und Herzensgüte – die vom Unternehmer zurückgedrängt war – ausbreiten und Raum nehmen. Das sind Momente, in denen ich mich für ihn freue. Da braucht es nicht mehr viel Worte… wir spüren beide, dass er nun bei sich angekommen ist.»

www.barbara-saladin.ch

Maya Hauri

Maya Hauri

Diakonie, Ev.-ref. Kirche St. Gallen

Maya Hauri

Diakonie, Ev.-ref. Kirche St. Gallen

Maya Hauri leitet bei der Arbeitsstelle Diakonie den Projektstelle «Hochaltrigkeit und Demenz». In dieser Projektarbeit hat sie den dreiteiligen Kurs «Menschen mit Demenz begleiten»  entwickelt und den Demenzsimulator «Hands on Dementia» nach St. Gallen gebracht. Das Ziel des in 13 Alltagssituationen aufgeteilten Simulators ist, das Verständnis für die Symptome / Auswirkungen einer Demenzerkrankung zu erweitern und vertiefen.

Michelle Zwicker

Michelle Zwicker

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Michelle Zwicker

Angehörige & OK Demenz Meet St. Gallen

Michelle Zwicker ist 29 Jahre jung und lebt in Andwil. Sie ist gelernte Restaurationsfachfrau und Köchin. Zur Zeit arbeitet sie als Köchin in einem Alterszentrum in der Nähe von St. Gallen. Ihr Vater ist seit 2014 an einer vaskulären Demenz erkrankt.

Ansgar Felbecker

Ansgar Felbecker

Neurologe

Ansgar Felbecker

Neurologe

Ansgar Felbecker leitet die Memory Clinic am Kantonsspital St. Gallen. Als Neurologe fasziniert ihn die Funktion des menschlichen Gehirns schon lange. An der Arbeit mit Menschen mit Demenz interessiert ihn am meisten, wie viele Fähigkeiten den Menschen trotz Demenz erhalten bleiben – und wie diese mit Therapien gezielt gefördert werden können.

Er ist Präsident des Vereins Swiss Memory Clinics und Mitglied des Leitungsgremiums der Nationalen Plattform Demenz. Zudem engagiert er sich im Netzwerk Demenz der Stadt St. Gallen und für den Verein mosa!k, damit Menschen mit Demenz in der Stadt und in der Region eine bessere Lebensqualität erlangen.

Astrid Koch

Astrid Koch

Wegbegleiterin & Pflegefachperson

Astrid Koch

Wegbegleiterin & Pflegefachperson

Astrid Koch arbeitet als Dozentin am Departement Gesundheit im Fachbereich Weiterbildung & Dienstleistung Pflege an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt in der Pädiatrischen Pflege. In diesem Fachbereich ist Astrid Koch Expertin für die Altersgerechte Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen, deren Beratung und Begleitung im Medikamentenmanagement. Privat begleitet Astrid Koch, zusammen mit zwei weiteren Personen, seit letztem Jahr einen langjährigen Freund, bei dem im Oktober die Diagnose Frontotemporale Demenz gestellt wurde.

Hansueli Bützberger

Hansueli Bützberger

Angehöriger

Hansueli Bützberger

Angehöriger

Seit 35 Jahren ist Hansueli Bützberger mit Maria verheiratet. Durch die Gnade der frühen Geburt fand der Übergang vom Berufsleben – er war als Dip. Bau-Ing. ETH in Bau- und Planung tätig – in den Ruhestand vor einem Dutzend Jahren statt.

Seine Frau Maria musste nach einem schweren Unfall bereits 2007 verletzungsbedingt ihren Beruf aufgeben. Sie überwand insbesondere die durch ein Hirntrauma erlittenen Unfallfolgen nie gänzlich. 2019 wurde Demenz vom Typ Alzheimer diagnostiziert.
Hansueli lebt mit seiner Frau in St.Gallen und betreut sie.

Jacqueline Wenger

Jacqueline Wenger

Fachspezialistin Alter und Behinderung, Stadt St.Gallen

Jacqueline Wenger

Fachspezialistin Alter und Behinderung, Stadt St.Gallen

Der demografische Wandel bringt veränderte gesellschaftliche Chancen und Herausforderungen. Mit der Erarbeitung einer Altersstrategie trägt die Stadt St.Gallen diesen veränderten Bedingungen Rechnung. In den partizipativen Prozess brachten sich Seniorinnen und Senioren, betreuende Angehörige sowie wichtige Akteurinnen und Akteure ein. Die unterschiedlichen Bedarfe und Bedürfnisse fliessen nun in einem ressourcenorientierten Ansatz in die Strategie ein. Das Thema Demenz nimmt in der Strategie als Querschnittsthema einen wichtigen Platz ein.

Nach langjähriger Tätigkeit als Fachlehrperson studierte Jacqueline Wenger auf dem zweiten Bildungsweg Gesellschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Politik-, Islam- und Religionswissenschaften. Der berufliche Weg führte sie in ganz unterschiedliche Bereiche, immer im Mittelpunkt standen und stehen dabei der Mensch und die Gemeinschaft.

Jacqueline Wenger ist verheiratet, Mutter von vier erwachsenen Töchtern und lebt in St.Gallen.

Maria Bützberger

Maria Bützberger

Betroffene

Maria Bützberger

Betroffene

Maria Bützberger wurde im Jahr 2006 als Fussgängerin von einem Radfahrer angefahren. Sie erlitt neben Knochenbrüchen und inneren Verletzungen ein schweres Hirntrauma. Sie musste wegen ihrer verletzungsbedingten Teilinvalidität sowie bisher nie aufgetretenen Schwindelgefühlen, Orientierungsproblemen schon ein Jahr darauf ihren Beruf als Dekorateurin aufgeben.

Ihr Ehemann und ihr persönlich enges Umfeld stellten im Verlaufe der Zeit Veränderungen in ihrer Persönlichkeitsstruktur fest. Untersuchungen erbrachten 2019 die Diagnose Demenz vom Typ Alzheimer.
Maria lebt zusammen mit Ihrem sie betreuenden Ehemann in St.Gallen.

Als Mitglied des Vereins mosaik in St. Gallen fand sie Zugang zur Organisationsgruppe für das Demenz-Meet 2021 in St. Gallen.

Martin Müller

Martin Müller

Professor an der OST – Ostschweizer Fachhochschule

Martin Müller

Professor an der OST – Ostschweizer Fachhochschule

‘Angehörige und Professionelle gemeinsam und auf Augenhöhe’ ist das Anliegen des Projekts AnKer, das Martin Müller leitet. Als Professor am Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST – Ostschweizer Fachhochschule forscht er meist interdisziplinär und vermittelt Wissen in der Ausbildung sowie in der Praxis. Dabei befasst er sich mit sozialer Gesundheitsversorgung, insbesondere mit der Betreuungsarbeit von Angehörigen, Freundschaften und Freiwilligen sowie der Planung und Steuerung öffentlicher Versorgungssysteme.

zum Profil

Regula Kündig

Regula Kündig

Geschäftsführerin Alzheimer St. Gallen / beider Appenzell

Regula Kündig

Geschäftsführerin Alzheimer St. Gallen / beider Appenzell

Regula Kündig engagiert sich seit 2019 als Geschäftsführerin von Alzheimer St. Gallen / beider Appenzell für die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihre Angehörige. Alzheimer St. Gallen / beider Appenzell ist eine Fach- und Dienstleistungsorganisation. Mit ihren Aktivitäten will sie das Verständnis und die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Demenz fördern und unterstützen.

Cristina De Biasio

Cristina De Biasio

Angehörige, Fachperson & OK Demenz Meet SG

Cristina De Biasio

Angehörige, Fachperson & OK Demenz Meet SG

Cristina De Biasio Marinello (1969) lebt in St. Gallen und arbeitet als selbständige Pflegeexpertin. Zusammen mit ihrem Vater und ihren Geschwistern begleitete sie während mehreren Jahren ihre an Demenz erkrankte Mutter.

Sie hat 2016 gemeinsam mit Ulla Ahmann den Verein «mosa!k» initiiert. mosa!k engagiert sich für jung- und frühbetroffene Menschen mit Demenz. Der Verein bietet verschiedene tagesstrukturierende Angebote für Betroffene an (z.B. die Tagesstruktur mosa!k im Lattich, unterstützte Gesprächsgruppen, eine Wandergruppe, Werkstatttage, Trommelworkshops, Museumsbesuche).

Die zentrale Leitidee von mosa!k: «Mit uns statt über uns!»

www.mosaik-demenz.ch

Annette Arand

Annette Arand

Verein wohlBEDACHT

Annette Arand

Verein wohlBEDACHT

Annette Arand und Sonja Brandtner haben mit anderen Engagierten im Jahr 2000 den Verein wohlBEDACHT e.V. gegründet. Der Münchner Verein entwickelt und betreibt innovative und einzigartige Angebote für Menschen mit Demenz, z.B. eine Nachtpflege, einen 24-Stunden-Krisendienst mit Notbett und eine Beratungsstelle für Seltene Demenzerkrankungen. Außerdem bietet wohlBEDACHT e.V. derzeit 26 demenzerkrankten Menschen ein Zuhause in drei ambulant betreuten Wohngemeinschaften. 2020 erhielt wohlBEDACHT für seine Arbeit den Marie-Simon-Pflegepreis der Berliner Pflegekonferenz.

Der Verein unterstützt Demenzkranke in ihrer Selbstbestimmtheit und praktiziert freiheitlich-gewährende Pflege nach dem eigenen Konzept sanftMUTIG! – Betreuen und Pflegen bei Demenz. Leitsätze von wohlBEDACHT sind „Alles ist möglich“ und „Freiheit vor Sicherheit“.

www.wohlBEDACHT.de

Sonja Brandtner

Sonja Brandtner

Verein wohlBEDACHT

Sonja Brandtner

Verein wohlBEDACHT

Sonja Brandtner und Annette Arand haben mit anderen Engagierten im Jahr 2000 den Verein wohlBEDACHT e.V. gegründet. Der Münchner Verein entwickelt und betreibt innovative und einzigartige Angebote für Menschen mit Demenz, z.B. eine Nachtpflege, einen 24-Stunden-Krisendienst mit Notbett und eine Beratungsstelle für Seltene Demenzerkrankungen. Außerdem bietet wohlBEDACHT e.V. derzeit 26 demenzerkrankten Menschen ein Zuhause in drei ambulant betreuten Wohngemeinschaften. 2020 erhielt wohlBEDACHT für seine Arbeit den Marie-Simon-Pflegepreis der Berliner Pflegekonferenz.

Der Verein unterstützt Demenzkranke in ihrer Selbstbestimmtheit und praktiziert freiheitlich-gewährende Pflege nach dem eigenen Konzept sanftMUTIG! – Betreuen und Pflegen bei Demenz. Leitsätze von wohlBEDACHT sind „Alles ist möglich“ und „Freiheit vor Sicherheit“.

www.wohlBEDACHT.de

Emanuel Marinello

Emanuel Marinello

OK Demenz Meet St. Gallen und Angehöriger

Emanuel Marinello

OK Demenz Meet St. Gallen und Angehöriger

Emanuel Marinello (1958) lebt in St. Gallen und arbeitet als selbständiger Informatiker. Als Vorstandsmitglied vom Verein „mosa!k“ begegnet er Menschen mit Demenzdiagnose auf freundschaftliche und persönliche Weise und lernt, aufeinander zu zugehen und entschleunigt wahre Qualitäten zu entdecken.

Als Schwiegersohn einer an Demenz erkrankten Frau lernte er die Erkrankung aus nächster Nähe kennen.

Claudia Müller

Claudia Müller

Pro Senectute St. Gallen, Coaching für Betreuende Angehörige

Claudia Müller

Pro Senectute St. Gallen, Coaching für Betreuende Angehörige

Claudia Müller (1972) ist Sozialarbeiterin FH und arbeitet seit 14 Jahren bei Pro Senectute Stadt St. Gallen. Sie ist Gesprächspartnerin bei vielfältigen Fragen und Herausforderungen rund ums Alter.

Seit 2019 begleitet und unterstützt sie Menschen im Rahmen des «Coaching für Betreuende Angehörige». Oft sind es Angehörige von Menschen mit Demenz. Im Coaching geht es hauptsächlich darum, im Sinn des menschlichen Anteilnehmens, die Angehörigen in ihrer anspruchsvollen Aufgabe zu begleiten. Das Coaching bietet die Möglichkeit, innezuhalten und Situationen aus dem Alltag gemeinsam zu reflektieren. Ziel ist, betreuende Angehörige in Alltagssituationen zu stärken, z.B. wenn jemand den Umgang mit dem/der an Alzheimer erkrankten Partner resp Partnerin neu lernen muss. Oder auch direkt im Auftrag der Angehörigen Unterstützung und organisatorische Hilfe zur raschen Entlastung zu bieten – etwa mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen, bei einem Diagnosegespräch mit dabei sein oder Hilfen zu Hause koordinieren.

https://sg.prosenectute.ch/kantonale-stiftung/de/137/CoachingfurbetreuendeAngehorige.htm

Video zum Coaching

Barbara Thurnheer-De Biasio

Barbara Thurnheer-De Biasio

Angehörige und OK Demenz Meet St. Gallen

Barbara Thurnheer-De Biasio

Angehörige und OK Demenz Meet St. Gallen

Barbara (1973) lebt in Balgach, ist Mutter von 2 Teenagern und arbeitet im Teilzeitpensum in einem Rheintaler KMU.

Zusammen mit ihrem Vater und ihren Geschwistern begleitet Sie während mehreren Jahren ihre an Demenz erkrankte Mutter. Während dieser Zeit durfte Sie viele „leichte Momente und diesen schweren Stunden“ zusammen mit ihrer Mutter erleben. Für Sie war „die eigene Entschleunigung“ im Zusammensein mit ihrer Mutter ein wichtiger Lernprozess. Ihre Mutter lehrte sie während dieser schweren Zeit Dinge, welche ihr eigenes Leben bereicherte.

Claudio De Biasio

Claudio De Biasio

Angehöriger, Zeichner am DemenzMeet

Claudio De Biasio

Angehöriger, Zeichner am DemenzMeet

Claudio De Biasio (1968) lebt in Kirchberg SG und ist im Bereich Marketing in der Bankbranche tätig. Zusammen mit seinem Vater und seinen Schwestern begleitete er während mehreren Jahren seine an Demenz erkrankte Mutter.

Er begleitet und beobachtet das Demenz Meet und bringt einzelne Blöcke kreativ auf den Punkt – mit seinem Blick von aussen. Mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken.

Leonie Holderegger

Leonie Holderegger

Studierende FH OST in sozialer Arbeit

Leonie Holderegger

Studierende FH OST in sozialer Arbeit

Interventionsplanung «Stadt für alle» für Menschen mit Demenz

Leonie Holderegger ist 25 Jahre alt und lebt in Zürich. Zurzeit studiert sie an der FH Ost Soziale Arbeit. Anhand eines einwöchigen Wahlpflichtmoduls zum Thema «Stadt für alle», durfte Leonie in einer Gruppenarbeit eine Intervention für Menschen mit Demenz planen. Bei dieser Gelegenheit wurde sie zum Thema Demenz und über die Ansprüche dieser Betroffenengruppe sensibilisiert.

Luzia Hafner

Luzia Hafner

Gründerin Hof Obergrüt & Mit-Initiantin Hof Rickenbach

Luzia Hafner

Gründerin Hof Obergrüt & Mit-Initiantin Hof Rickenbach

„Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ganzheitlich zu begleiten, gemeinsam einen sinnstiftenden Alltag, Leichtigkeit und Lebensfreude zu erleben, das ist meine Motivation.“

Die Gäste auf Hof Obergrüt können am Alltag teilhaben, sie helfen bei der Versorgung der Tiere mit und beteiligen sich bei den Arbeiten im Haus und im Garten. Rituale wie, gemeinsames Kochen oder Spaziergänge sind ein fester Bestandteil des Alltags. Die Nachfrage war stetig sehr gross und die Betten meist ausgebucht, weshalb sich Luzia Hafner mit dem Vorstand des Vereins Hof Obergüt auf die Suche nach einem neuen Standort machte. Die Angebote vom Hof Obergrüt werden ins ehema-lige Kloster Rickenbach LU verlegt. Es entstehen neben den bewähren Ferien- und Tagesangeboten, zusätzlich einzigartige, innovative Angebote für Jungbetroffene. Am 4. Oktober 2021 ist die Betriebs-eröffnung von Hof Rickenbach.

Luzia Hafner lebt bereits in der Betriebsleiter Wohnung von Hof Rickenbach und wird ab Herbst mit zwei weiteren Geschäftsleitungsmitgliederinnen die CO-Geschäftsleitung von Hof Rickenbach über-nehmen.

www.hofrickenbach.ch

Viktor Zwicker

Viktor Zwicker

Betroffener

Viktor Zwicker

Betroffener

Viktor Zwicker ist 63 Jahre alt und lebt in Andwil. Er ist seit 30 Jahren mit Barbara verheiratet, sie haben 2 Kinder und drei Enkelkinder.

Viktor ist seit 2014 an vaskulärer Demenz erkrankt. Er besucht seit Beginn die Tagesstruktur „mosa!k im Lattich“, ist aktiv in der Gesprächsgruppe „Demenz mitten im Leben“ sowie in weiteren Angeboten des Vereins mosa!k. 

Dominik Schläpfer

Dominik Schläpfer

Lebenskünstler, Outdoorveranstalter, Computernerd, Angehöriger & OK Demenz Meet SG

Dominik Schläpfer

Lebenskünstler, Outdoorveranstalter, Computernerd, Angehöriger & OK Demenz Meet SG

Wenn ich gefragt werde, stelle ich mich meistens als Lebenskünstler, Outdoorveranstalter und Computernerd vor. Ich bin 57 Jahre alt und seit bald 30 Jahren selbständig. Seit je her bin ich kreativ und neugierig. Ich bin verheiratet und Vater einer bald 18-jährigen Tochter.

Vor vier Jahren erhielten wir die Diagnose Alzheimer für meine Frau, sie war damals 51 Jahre alt. Und so bin ich noch Angehöriger, Personal Secretary meiner Frau und Familienmanager geworden. Meine obersten Ziele sind seither, meiner Frau lange ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen und meiner Tochter soweit es geht eine unbeschwerte Jugend zu bieten.

Im Laufe der Zeit sind ein paar Hilfsmittel entstanden, die das Leben für meine Frau und uns ein wenig einfacher machen. Von diesen Entwicklungen möchte ich in meinem Workshop erzählen.

Mein Credo ist «In einer demenzfreundlichen Gesellschaft wäre das Leben für uns alle viel leichter!»

Pascal Ramsauer

Pascal Ramsauer

Studiert Soziale Arbeit, FH St. Gallen & arbeitet im Kinderspital St. Gallen

Pascal Ramsauer

Studiert Soziale Arbeit, FH St. Gallen & arbeitet im Kinderspital St. Gallen

Pascal Ramsauer ist 31 Jahre alt und lebt in der Stadt St. Gallen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Soziale Arbeit an der FH St. Gallen und arbeitet drei Tage pro Woche im Kinderspital St. Gallen. Anhand eines einwöchigen Wahlpflichtmoduls zum Thema «Stadt für alle», durfte Pascal in einer Gruppenarbeit eine Intervention für Menschen mit Demenz planen. Bei dieser Gelegenheit wurde er zum Thema Demenz und über die Ansprüche dieser Betroffenengruppe sensibilisiert.»

Jennifer Brunke

Jennifer Brunke

Studentin

Jennifer Brunke

Studentin

Mein Name ist Jennifer Brunke und bin 25 jahre alt und lebe in Rorschach. Zurzeit studiere ich an der FH. ST. Gallen und arbeite 60% bei der pro Senectute in Altstätten. Anhand eines einwöchigen Wahlplichtmodules zum Thema „Stadt für alle“ durfte ich in einer Gruppenarbeit eine Intervention für Menschen mit Demenz planen. Durch das Projekt und meinen Arbeitsalltag komme ich oft mit dem Thema in Berührung und darf über die Ansprüche und Problemstellungen sowie mögliche Hilfsangebote lernen.

Lisa Schwarz

Lisa Schwarz

Architekturstudentin

Lisa Schwarz

Architekturstudentin

Während einem einwöchigen Wahlpflichtmodul wurde ich zum ersten Mal auf die Bedürfnisse einer an Demenz erkrankten Person aufmerksam gemacht.

Hannah Schäfer

Hannah Schäfer

Filmproduzentin

Hannah Schäfer

Filmproduzentin

Als Projektmanagerin und Medienwirtschaftlerin legt Hannah Schaefer, Jahrgang 1993, ihren Fokus auf Projekte die zwischenmenschliche Kommunikation fördern. Nach ihrem Bachelor an der Hochschule der Medien Stuttgart und längeren Auslandsaufenthalten in Norwegen und Estland steht sie kurz vor ihrem Masterabschluss im Fach MultiMediaArt an der FH Salzburg. Mit „Alles ist jetzt“ hat sie zum Film gefunden.

Veronika Penz

Veronika Penz

Drehbuchautorin

Veronika Penz

Drehbuchautorin

Veronika Penz, geboren 1996, ist eine österreichische Filmemacherin, Fotografin und Sound Designerin. Sie hat einen Abschluss in Medientechnik und -design und studiert aktuell MultiMediaArt im Fachbereich Film an der Fachhochschule Salzburg. Nach Anfängen im Experimentalfilm („Shore of Unspoken“ und „Anita“) ist „Alles ist jetzt“ ihr erster szenischer Film. Da sie mit ihrem demenzerkrankten Großvater aufwuchs, hat sie einen besonderen Bezug zu dem Thema.

Philipp Langenegger

Philipp Langenegger

Moderator & Schauspieler

Philipp Langenegger

Moderator & Schauspieler

Der gelernte Metzger, Philipp Langenegger, folgte seinem Herzen und wurde Schauspieler.
Im deutschsprachigen Raum wurde er bekannt durch seine schrullige Figur Robert Brinkmann in der ZDF Serie Alisa.
Mittlerweile ist Langenegger auf vielen verschiedenen Bühnen zuhause. Am wichtigsten ist ihm die Familie mit seinen vier Buben.
Seine demente Grossmutter begleitete er bis zu ihrem Tod. Ebenfalls engagiert sich Philipp Langenegger fürs Palliative Care AR Hinterland.

www.philipplangenegger.com 

Josef Huber

Josef Huber

Dozent

Josef Huber

Dozent

Josef Huber ist Dozent im Fachbereich Gesundheit an der OST. Er beschäftigt sich mit dem Themenfeld «Pflege & Technik» und verantwortet das SimDeC in St. Gallen.

Das SimDeC ist eine fast ganz «normale» Wohnung beim Hauptbahnhof in St. Gallen, die wir gemeinsam  mit Menschen mit Demenz zu einer Forschungswerkstatt ausbauen. Damit wollen wir eine Struktur schaffen, mit der wir Einfluss auf den Einsatz und die Gestaltung von technischen Hilfsmitteln nehmen.

https://simdec.ch

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